Heute war ich auf der ispo zu Besuch. Dort sah ich Hermann Meier, den Herminator. Das erste Mal in meinem leben wurde mir bewusst, dass Hermann Meier nicht gleich Sepp Meier ist; die beiden hatte ich in der vergangenheit immer verwechselt. Zu meiner Verteidigung ist nur zu sagen, dass Hermann Meier in 20 Jahren sicher so aussehen wird wie Sepp Meier. Ich weiß noch nicht mal, ob ich die Nachnamen der beiden Meiers richrig schreibe. Der herminator war sichtlich bemüht, aber wenig überzeugt, dass ein Gerät von compex, ein Muskelstimulationsgerät, ihm nach seinem Motorradunfall sehr geholfen hätte, seine Muskulatur wieder aufzubauen. Die Vorführung gipfelte darin, dass er sich die Elektroden des Geräts an seine gewaltigen Oberschenkel montieren ließ und sich zuckende Stromstöße durch den Körper jagen ließ. Der Moderator kommentierte dabei: “Bei diesen Voltzahlen würde es meinen Oberschenkel zerfetzen” oder so ähnlich. Aber da man hier ja einen Ausnahmesportler vor sich hätte – sowohl physisch als auch psychisch. Hm, einen psychischen Ausnahmesportler? Na gut, wer sich derart unter Strom setzt, hat diese Bezeichnung wohl verdient.