Running soweit die Schuhe tragen
A taste of paradise
So koennte es im Paradies aussehen. Gestern wurden wir woanders untergebracht, um nicht den langen Weg vom Hotel zur Spitze der Running Teilnehmer zuruecklegen zu muessen. Das heisst zwar nur, dass wir dann drei Stunden statt fuenf ueber die “Strassen” fahren muessen, aber wir waren ganz froh darueber. Unser “Hotel” war eine grosses Blockhaus mit gemauertem Kamin und lag einsam und verlassen an einem Berghang. Aus der breiten Fensterfront ergab sich ein unbeschreiblicher Ausblick ueber eine schier unendliche Bergkette, Taeler, Fluesse, Seen. Einfach mit Worten nicht auszudruecken. Im Kamin knisterte ein Feuer, tiefe, weiche Sessel und Sofas, draussen auf dem Grill brieten kleine Schaeflein. Einen kleinen Eindruck kann man unter ihrer Webseite erhaschen. Einige der Journaisten, so auch ich, waren nicht im Haupthaus untergebracht, sondern wir hatten ein eigenes kleines Huettchen, das mitten im Gruenen lag, davor plaetscherte ein kleiner Bach mit einem Bruecklein dahin. Wenn es nicht wahr waere, wuerde man sagen: Wie kitschig!
Bin heute nicht zum Rennen mitgefahren, weil heute die letzte Etappe ist, Pferde reiten und Running. Bin im Ort geblieben, um das deutsche Team zu suchen, das ja schon vor zwei Tagen rausgeflogen ist. Gar nicht so leicht, wenn man kein Telefon und auch sonst kaum Mittel der Kommunikation hat. Ich muss jetzt Schluss machen, weil dieser Computer total verseucht ist und staendig Popup-Fenster aufgehen.