Rettichpürree
Was man nicht alles lernt, wenn man aufmerksam das U-Bahn-Programm von Infoscreen verfolgt. Neulich gab es dort eine sehr interessante Meldung über Rettich. Rettich – so konnte man lesen – sei schon bei den Ägyptern als heilsames Nahrungsmittel bekannt gewesen. Die Sklaven, die die Pyramiden bauten, hätten sich HAUPTSÄCHLICH von Rettich, Zwiebeln und Knoblauch ernährt! Das muss man sich mal vorstellen. Was für ein abwechslungsreicher Speiseplan: Gedünstete Zwiebeln an Knoblauch in Rettichsoße. Oder panierter Rettich mit Zwiebel-Knoblauch-Soufflée. Oder Knoblauchpürree mit gerösteten Zwiebeln und als Nachtisch Rettichpudding.
Und so kann man sich auch vorstellen, wie die Sklaven diese schweren Steinquader bis an die Spitze der Pyramiden gebracht haben. Durch Rückstoß. Sie haben einfach die Gunst des Windes genutzt.